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Bund Naturschutz Bad Tölz

Offener Brief "Landwirtschaft und Naturschutz in unserer Region" des Bund Naturschutz

Am 10.07.2020 um 17:12 schrieb bad-toelz@bund-naturschutz.de:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir können uns durchaus als privilegiert bezeichnen, wir leben in einer der schönsten Gegenden Deutschlands. Einem Landstrich, ausgezeichnet durch einmalige Naturschönheiten, Wälder, Wiesen, Berge und Seen. Diese Landschaft ist aber auch das Produkt jahrhundertelanger landwirtschaftlicher Pflege, eine Kulturlandschaft, gestaltet zur Erzeugung hochwertiger Lebensmittel, aufgrund ihrer Vielfalt aber auch geschätzt von Erholungssuchenden.

Über lange Zeit prägten vor allem kleine und mittelständische landwirtschaftliche Betriebe das Landschaftsbild, kleinteilige und abwechslungsreiche Strukturen bestimmten das Erscheinungsbild. 

Mittlerweile unterzieht sich jedoch die Landwirtschaft auch in unserer Region einem Wandel, deren vorrangigste Ziele in einer Produktivitäts- und Ertragssteigerung liegen. Unter dem Diktat einer EU-Agrarpolitik und dem Motto „Wachsen oder Weichen“ verändert sich auch bei uns das Bild der bäuerlichen Betriebe und damit jenes der Landschaft und dies nicht zu ihrem Besten. Die Betriebe verlagern aufgrund rechtlicher Bestimmungen und ihrer schieren Größe ihren Standort außerhalb der Dörfer, in die freie Landschaft. Hohe Viehbestände verlangen eine intensive, bis zu 8-malige Mähnutzung und Düngung, arten- und blütenreiche Wiesen werden von artenarmen aber nährstoffreichen Grasland verdrängt. Böden werden durch den Einsatz schwerer Maschinen verdichtet und Grundwasser durch hohen Nitrateintrag belastet. Feldraine und Hecken als wichtige Lebensräume für zahlreiche Tierarten, haben in der maschinenangepassten Landschaft keine Daseinsberechtigung.                                                                                                                                                                                                                                           

Diese Entwicklung ist nicht das Ergebnis der Willkür der Landwirte, vielmehr liegt die Verantwortung hierfür bei den großen Agrarkonzernen und entsprechender Lobbyarbeit bei den für die Mittelzuweisungen verantwortlichen politischen Organen innerhalb der EU und auf Bundesebene.

Es wäre jedoch falsch, alle Verantwortung für diese besorgniserregende Entwicklung nur außerhalb unseres Einflussbereichs zu suchen. Als Verbraucher tragen wir mit unserem Einkaufsverhalten in entscheidendem Maße dazu bei, wenn Lebensmittel nicht mehr den Wert besitzen, der ihnen zusteht. Eine Entscheidung für regional und biologisch erzeugte Lebensmittel stärkt die heimischen Landwirte. Bei entsprechender Nachfrage, auch von Kantinen und Gaststätten, können hieraus auch Erzeugergemeinschaften entstehen, welche Landwirten eine Perspektive jenseits des Intensivierungsdrucks bieten.

Mit beiliegendem Brief wollen wir - eine Gemeinschaft aus verschiedenen Verbänden, Organisationen und Landwirten - an alle politisch Verantwortlichen appellieren, den anhaltenden Trend der starken Intensivierung der Landwirtschaft in unserer Region nicht tatenlos hinzunehmen. Bei ungebremster Fortsetzung dieser Entwicklung sind zahlreiche Existenzen kleiner und mittlerer landwirtschaftlicher Betriebe gefährdet, zudem steht der Fortbestand unserer über Jahrhunderte geprägten einmaligen Landschaft auf dem Spiel.   

 

Mit freundlichen Grüßen

Ingrid Busch-Merz, Bund Naturschutz Ortsgruppe Benediktbeuern-Bichl

P. Karl Geißinger, Zentrum für Umwelt und Kultur Benediktbeuern e. V.

Elisabeth Pleyl, Gebietsbetreuung Isar-Loisach-Moore

Axel und Bettina Kelm, Wiesenbrüterberater, Loisach-Kochelsee-Moore

Friedl Krönauer, Bund Naturschutz Kreisgruppe Bad Tölz-Wolfratshausen

Walter Wintersberger, Landesbund für Vogelschutz Kreisgruppe Bad Tölz-Wolfratshausen

Heiner Schwab, Zivilcourage Bad Tölz-Wolfratshausen

Walter Mauk, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL)

Beatrix und Konrad Bauer, Goaßbauern Eurasburg

Christian Schneeweiß, ÖDP

Erich Utz

26. Juli 2020 11:00 - 13:00 Uhr
Hauptbahnhof München Ausgang Nord

Die Geschichte von München bei einem Spaziergang erleben

Unter dem Motto „Geschichte von unten“ möchte der Wahlkreismitarbeiter und
erzählende Begleiter 

                                 Erich Utz 

Ihnen die Geschichte von München im Rahmen eines Spaziergangs näherbringen. 

München ist attraktiv für Einheimische und Fremde. Zu Recht berühmt sind seine Bauten und Kunstwerke und insbesondere das Oktoberfest. Aber München besteht nicht nur aus Fürstengeschichte, prachtvollen Kunstwerken und "Bierseligkeit". Neben den glänzenden Seiten gibt es auch die Geschichte der Arbeiterbewegung, besonders des 20. Jahrhunderts. In herkömmlichen Stadtführungen kommt das seltener vor. Im Laufe des Spaziergangs im Stadtzentrum, kommen wir zu den Stätten der Novemberrevolution 1918, der Räterepublik 1919, des Aufstiegs der NSDAP sowie an Orte des antifaschistischen Widerstands

                                                Termin:           26.Juli 2020 von 11:00 bis ca. 13:00 Uhr
                                                Treffpunkt:    Hauptbahnhof München Ausgang Nord

 

Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung über unser Anmeldeformular 

Die Veranstaltung ist leider auf 30 Personen begrenzt. Wir bitten um frühzeitige Anmeldung.

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Veranstaltungsort

Hauptbahnhof München Ausgang Nord

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andreaswagner.die-linke-bayern.de/nc/termine/detail/news/die-geschichte-von-muenchen-bei-einem-spaziergang-erleben/

Pressemitteilung von MdB Andreas Wagner

DIE LINKE - Fahrradprämie jetzt

Hallo zusammen,

ihr werdet es selber gemerkt haben: die Pandemie hat unser Mobilitätsverhalten stark verändert.
Gerade im öffentlichen Nahverkehr und bei der Bahn sind die Einnahmen massiv eingebrochen. Dort ist es besonders schwer die Abstandsregeln einzuhalten. Damit Bahn und ÖPNV die Krise überleben, ist es darum wichtig, jetzt einen milliardenschweren Rettungsschirm aufzuspannen, denn öffentlicher Verkehr ist Daseinsvorsorge!

Vielleicht werdet ihr aber auch gemerkt haben, dass gerade in den städtischen Gebieten das Fahrrad als Verkehrsmittel immer beliebter wird. In manchen Städten sind in den letzten Wochen neue Fahrradwege entstanden. Wir wollen, dass diese Wege die Pandemie überdauern.

Darum fordern wir die #FahrradprämieJETZT! Jede Bürgerin und jeder Bürger soll eine Sofortzahlung von 200 Euro erhalten für Radreparaturen, für Wartungen, für Neuanschaffungen, einen Fahrradanhänger, Investition in ein Lastenrad oder ein E-bike. Damit wollen wir erreichen, dass noch mehr Menschen das Fahrrad nutzen können. Gerade Menschen, die nicht so viel Kohle in der Tasche haben, sollen gut und sicher unterwegs sein können.


Jetzt mitmachen bei unserer Fahrradkampagne!

Fahrradfahren macht Spaß, schont das Klima, ist gesund und pandemietauglich.
In den nächsten Wochen wollen wir gemeinsam mit euch die #FahrradprämieJETZT in die Öffentlichkeit tragen.
Darum interessieren uns eure Fahrradgeschichten!

Schickt uns einen Clip, der nicht länger als 20 Sekunden lang ist, in dem ihr uns sagt wer ihr seid, vielleicht wie alt ihr seid und wo ihr herkommt.
Erzählt uns was ihr mit so einer #FahrradprämieJETZT machen würdet, warum ihr gerne Fahrrad fahrt, was Fahrradfahren mit Klimaschutz zu tun hat oder was noch alles getan werden muss, damit Fahrradfahren sicher und attraktiv für alle wird!
Unter allen Einsendungen verlosen wir 2 Fahrradtrinkflaschen.
Die Adresse ist: andreas.wagner.ma07@bundestag.de.
Einsendeschluss ist der 12. Juni 2020 (Datenschutzhinweis: siehe unten).


Neben unserer Videoclip-Aktion planen wir in den nächsten Wochen noch weitere Aktionen, bei denen ihr euch beteiligen könnt. Wir werden euch auf dieser Seite darüber auf Laufenden halten. Ihr könnt gespannt sein, was euch erwartet!

Die #FahrradprämieJETZT ist ein Schritt in die sozial-ökologische Verkehrswende und nur gemeinsam können wir die Veränderung schaffen!

Wir könnens kaum erwarten eure Geschichten zu hören, sie weiterzuerzählen und die dringend notwendige Verkehrswende umzusetzen.

Bis bald, euer Team Wagner!


Datenschutzhinweis:
Mit der Zusendung eures Clips erklärt ihr euch mit der zeitlich unbeschränkten Veröffentlichung des Filmes - auch in bearbeiteter und veränderter Form - auf der Homepage von MdB Andreas Wagner und auf seinen Social-Media-Kanälen (Facebook, Instagram) und mit einer Kontaktierung im Rahmen der redaktionellen Berichterstattung und der Verlosung einverstanden. Die Einverständniserklärung kann jederzeit schriftlich widerrufen werden.
Hierzu genügt eine kurze Meldung an andreas.wagner.ma07@bundestag.de. Wir werden das Video dann nicht veröffentlichen. Ein bereits veröffentlichtes Video wird im Falle eines Widerrufs von uns im Rahmen der uns zur Verfügung stehenden Einflussmöglichkeiten gelöscht. Dabei kann ein im Internet, insbesondere auf Social-Media-Kanälen, veröffentlichtes Video auch nach dessen Löschung möglicherweise weiterhin im Internet aufrufbar sein.
Sollten in eurem Video weitere Personen erkennbar abgebildet sein, seid ihr verpflichtet, diese über die Weitergabe und Veröffentlichung des Videos zu informieren und ihre Einwilligung hierzu einzuholen. Bitte bestätigt uns bei Zusendung des Videos, dass ihr alle Einwilligungen ordnungsgemäß eingeholt habt. Auch den gezeigten Personen steht ein Widerrufsrecht zu. Sollten sie dieses ausüben, teilt uns das bitte mit. Wie im Falle eures eigenen Widerrufs, werden wir das Video dann nicht veröffentlichen. Ein bereits veröffentlichtes Video wird im Falle des Widerrufs von uns im Rahmen der uns zur Verfügung stehenden Einflussmöglichkeiten gelöscht. Dabei kann ein im Internet, insbesondere auf Social-Media-Kanälen, veröffentlichtes Video auch nach dessen Löschung möglicherweise weiterhin im Internet aufrufbar sein.
Mit der Zusendung des Clips versichert ihr uns, gleichzeitig dessen Urheber zu sein und dass hierdurch keine Rechte Dritter verletzt werden. Sollten wir wegen der Veröffentlichung des zur Verfügung gestellten Clips von Dritten in Anspruch genommen werden, seid ihr deshalb verpflichtet, uns von diesen Ansprüchen frei zu stellen.

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Antrag "Fahrradprämie für Alle"

IGBCE

Ein Kommentar der IGBCE (IG Bergbau, Chemie, Energie)

Corona und Arbeitnehmerrechte

Arbeitnehmerrechte einschränken und Unternehmen mit staatlichen Subventionen fördern – das ist, kurz zusammengefasst, der 11-Punkte-Plan im Strukturpaket der Vereinigung der Bayrischen Wirtschaft (vbw). So möchte dieser Verband eine Verlängerung von sachgrundlosen Befristungen, Erhöhung der täglichen Höchstarbeitszeit, an die Ruhezeiten und vieles mehr. All diese fundierten Erkenntnisse von Wissenschaftlern, Arbeitsschützern und Arbeitsmedizinern werden vernachlässigt und der Erhalt von Arbeitskraft und Gesundheit finden wenig Beachtung.

  https://bayern.igbce.de/ig-bce-zu-11-punkte-plan-vbw/194984

Petra Pau (DIE LINKE) weist auf die aktuellen Corona - Hilfsleistungen der KfW - Bank hin

Petra Pau (DIE LINKE). seit 2006 Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, weist auf die aktuellen Corona - Hilfsleistungen

  • für Unternehmen,
  • Selbstständige oder
  • Freiberufler

der KfW - Bank hin:

www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

 

Aktuelles aus dem Kreisverband

Wenn wir streiken, steht die Welt still.

Der 8. März wird unser Frauen*-Streiktag!  Nähere Informationen folgen!

Demonstration gegen die Sicherheitskonferenz in München

Sehr gut sichtbar und sehr gut hörbar machten geschätzte 4000 Demonstrantinnen und Demonstranten klar, dass es viele Gegenstimmen gegen die Aufrüstungspolitik der NATO und die damit einhergehende Bedrohung des Friedens und letztendlich unseres Lebens gibt.
Hauptrednerin am Marienplatz war die fantastische Sevim Dagdelen.
Aus dem Kreisverband Oberland der LINKEN war unser Bundestags - Abgeordneter Andreas Wagner MdB, unser Kreistagskandidat Thorsten Thane (Kreis Bad Tölz - Wolfratshausen) und Rolf Werner Podlewski als Kreistagskandidat für den Landkreis Weilheim vor Ort.

Nächste Termine

  1. 15:00 - 18:00 Uhr
    Wahlkreisbüro Andreas Wagner MdB, Kirchplatz 14, 82538 Geretsried

    Kaffee mit Andi

    Miteinander reden, Ideen und Gedanken austauschen. Wer mit Andreas Wagner MdB (DIE LINKE.)  ins Gespräch kommen will, ist herzlich in Geretsried willkommen. #linksundnah mehr

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Rundbrief Nr. 5 GAP