Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen
Rolf Podlewski

Nordkorea lässt grüßen

Kommunalparlamente außer Kraft gesetzt

Pressemitteilung, DIE LINKE. Weilheim-Schongau       Penzberg, 18.03.2021 

Kreisrat Peter Maier reicht Klage gegen die Novelle des Kommunalrechts ein

Zusammen mit knapp 30 Kommunalpolitiker*innen und der LINKEN. Bayern reicht Kreisrat Peter Maier eine Popularklage gegen die Gesetzesänderung des Kommunalrechts ein. Ferien- und Sonderausschüsse stellen für die Kläger*innen einen inakzeptablen Eingriff in die kommunale Demokratie dar. Zwei Drittel der gewählten Mandatsträger*innen können bis zum Jahresende von kommunalen Entscheidungen ausgeschlossen werden. Kleine Parteien und Einzelvertreter*innen können komplett ausgeschlossen werden, aber auch bei den größeren Parteien werden die Mitbestimmungsrechte der Mehrheit beschränkt. Der Wille der Wähler*innen ist damit nicht mehr abgebildet.

Kommunalwahlen sind Personenwahlen, bei denen die Bürger*innen entscheiden, wer sie im Rat vertritt. Im Gegensatz zur Praxis auf Bundes- und Landesebene wird in der Kommunalpolitik oftmals nicht nach Parteibuch abgestimmt, sondern nach Gewissen. Mit der Novelle wird dem nicht Rechnung getragen.

Unverständlich ist für die Kläger*innen auch, weshalb trotz der massiven Eingriffe FDP und SPD sogar für dieses Gesetz gestimmt und die Grünen sich nur enthalten haben.

Gleichzeitig stellen die Kläger*innen klar, dass sie die Corona-Krise sehr ernst nehmen. Dem Infektionsschutz kann auch im regulären Sitzungsbetrieb Rechnung getragen werden. Abstand und Masken sowie das Ausweichen in Turnhallen und Stadthallen ist bereits in fast allen Kommunen Standard. Mit den Schnelltests könne die Infektionsgefahr jetzt noch zusätzlich minimiert werden.

Kreisrat Peter Maier: „Mit der Gesetzesnovelle des Kommunalrechts bekämpft man nicht die Pandemie, sondern die kommunale Demokratie und schließt gewählte Parteien und Kommunalpolitiker*innen aus. Politik vor Ort lebt von kommunaler Mitbestimmung – gerade auch in Krisenzeiten. Diese zu beschneiden ist für uns unzumutbar und unverhältnismäßig. Deshalb klagen wir.

Besonders problematisch an der Installation von Sonder- oder Ferienausschüssen ist, dass damit in vielen Kommunen fast ausschließlich Männer vertreten sind. Frauen, die in der Coronakrise ohnehin schon durch die Mehrfachbelastung aufgrund von Carearbeit und Homeoffice ins Private verdrängt werden, haben dadurch auch in den Kommunen keine Stimme mehr. Wenn die Regierung und Parlamente selbst demokratische Entscheidungen dem Profifußball unterordnen, dann haben wir ein Problem. Solange Bundesligaspiele nicht auf der Playstation ausgetragen werden, solange darf mit demokratischen Entscheidungsträgern so nicht umgegangen werden. Solange Homeoffice nicht auf Verlangen der Beschäftigten durchgesetzt wird, solange müssen Entscheidungsgremien mit Abstand und Maske dürfen. Wir benötigen in der heutigen Zeit mehr Mitsprache, mehr Mitwirkung, selbstverständlich mit Distanz, aber nicht mit Ausgrenzung.“

Auch im Nachbarlandkreis Garmisch - Partenkirchen setzt sich unser Kreisrat Rolf Walther gegen die Novelle des Kommunalrechts ein:

Freistaat ohne Opposition

So ziemlich der gesamte Landtag hat den Kommunalrechtsänderungen zugestimmt, die zum 17.3.2021 in Kraft treten. Widerstand glatte Fehlanzeige. Nun klagt die LINKE. Auch Rolf Walther, Kreisrat der LINKEN, tritt als Nebenkläger auf. Gegen die Verkleinerung von Gremien, den Ausschluss kleiner Parteien und die Virtualisierung von Sitzungen. Dies sollen zukünftig kommunale Gremien, auch jenseits von Pandemien, mit Mehrheit beschließen können. Die LINKE vertritt mit Nachdruck, dass Demokratie real stattzufinden hat, nicht per Video und nicht dezimiert.

Simone Ketterl

Simone Ketterl tritt zur Bundestagswahl 2021 an

Wahlkreis 224 Starnberg – Landsberg am Lech – Germering

Simone Ketterl

Mit großer Mehrheit wählte die Aufstellungsversammlung in Starnberg am 6.3.2021

Simone Ketterl zur Bundestagsdirektkandidatin im Wahlkreis 224.

Die 32-jährige Literaturwissenschaftlerin und Journalistin aus Utting will sich für Solidarität, Nachhaltigkeit und Friedenspolitik stark machen. Besonders am Herzen liegt ihr die Schaffung günstigen Wohnraums, die Entkommerzialisierung des Gesundheitssektors und die Verbesserung von Bildungschancen. Darüber hinaus tritt sie für Klimaschutz und eine bezahlbare Verkehrswende ein.

Simone Ketterl ist seit 2009 parteipolitisch aktiv, seit 2021 Kreissprecherin DER LINKEN Oberland. Während ihres Studiums hat sie sich mit der Fachschaft Germanistik für die Abschaffung der Studiengebühren eingesetzt. Zudem ist sie Mitglied bei attac, ver.di und dem Bayerischen Flüchtlingsrat.

Simone Ketterl

Internationaler Frauen*kampftag

Aktionen in Bad Tölz und Landsberg am Lech

Geschlechter*ungleichheit hat im Kapitalismus eine wichtige Funktion. Feminisierte Arbeit wird abgewertet und entweder gar nicht oder schlechter bezahlt. Dabei wird mit einer angeblichen Natürlichkeit verschiedener Fähigkeiten und Neigungen argumentiert. Frauen* werden so in besonderem Maße ausgebeutet.

Die Coronakrise hat die Geschlechter*ungleichheit massiv verschärft

Die wirtschaftlichen Konsequenzen der Krise treffen vor allem Frauen* und Mädchen*: Sie befinden sich häufiger in Teilzeitarbeit und prekären Arbeitsverhältnissen. Gerade diese Arbeitsstellen sind meist von Kürzungen betroffen. Durch fehlende Kinderbetreuung werden Frauen* in alte Rollenbilder gezwungen. Gewalt gegen Frauen*hat deutlich zugenommen. Am 8. März haben wir mit Aktionen in Bad Tölz und Landsberg gemeinsam ein starkes Zeichen gegen diese Missstände gesetzt.

Wir fordern:

  • Schluss mit ungleicher Bezahlung
  • Aufwertung feminisierter Berufe in der Pflege, der Bildung, in Supermärkten oder in der Reinigungsbranche
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Bezahlbare Kinderbetreuung
  • Ende sexistischer Diskriminierung
  • Besonderen Schutz für Frauen* mit Fluchthintergrund
  • Individuelle Bildung für alle Frauen* und Mädchen*
  • Teilhabe für Frauen* mit Behinderung
  • Selbstbestimmung über den eigenen Körper
Pressemeldung DIE LINKE

Werden die kommunalen Parlamente in Bayern zu unbequem?

Bayerische Staatsregierung gegen kommunale Demokratie - LINKE prüft Klage

Pressemitteilung, DIE LINKE. Bayern

Nürnberg, den 04.03.2021
Bayerische Staatsregierung gegen kommunale Demokratie - LINKE prüft Klage

Mit den Stimmen von CSU, Freien Wählern, FDP, und SPD wurde am Donnerstag die Gemeinde- und Landkreisordnung geändert. DIE LINKE. Bayern kritisiert die Gesetzesänderung, da die Möglichkeit der mehrmonatigen Einsetzung von sogenannten Corona-Ausschüssen zur Aushebelung der kommunalen Demokratie und zu Kommunalpolitiker*innen erster und zweiter Klasse führt. DIE LINKE. Bayern prüft jetzt eine Klage und hat damit Adelheid Rupp, Rechtsanwältin und ehemalige SPD-Landtagsabgeordnete, beauftragt.

Die beschlossene Änderung der Gemeinde- und Landkreisordnung erlaubt es den Kommunen Ferienausschüsse – anstelle des Gemeinde- bzw. Kreistages sowie Ausschusssitzungen – bis zu drei Monate, statt bisher sechs Wochen, einzusetzen. Außerhalb der Ferienzeit können die Kommunen außerdem, anstelle aller kommunalen Gremien, einen beschließenden Ausschuss einsetzen. Diese Möglichkeiten werden vorerst auf das Jahr 2021 beschränkt und bedürften einer Zweidrittelmehrheit.

Kleine Parteien und WählerInnengruppen können dadurch komplett ausgeschlossen werden. „Durch die Änderungen können gewählte Kommunalpolitiker*innen und kleine Parteien bis zum Jahreswechsel komplett von kommunalen Entscheidungen ausgeschlossen werden. Dies ist undemokratisch und respektlos gegenüber den Wähler*innen“ erklärt Kathrin Flach Gomez, Landessprecherin der LINKEN. Bayern. „Während in den Betrieben weiterhin eng an eng gearbeitet werden muss, wird unter dem Deckmantel der Pandemiebekämpfung die kommunale Demokratie ausgehöhlt. Dies ist für uns inakzeptabel. Gerade in Krisenzeiten müssen demokratische Strukturen gestärkt und nicht ausgehebelt werden!“, so Flach Gomez weiter.

---
 
F.d.R. Max Steininger
Pressesprecher

Bayerische Kreisräte der LINKEN

Pflegekräfte noch weiter unter Druck!

DIE LINKE setzt sich für Persönlichkeitsrechte ein.

Erst wurde geklatscht und die Pflegekräfte waren die Held_innen der Nation! Folgt jetzt die Klatsche und Held_innen werden zu Querdenkern und Bösewichten abgestempelt?
Nachdem Ministerpräsident Söder mit der Forderung nach einer Covid- Impfpflicht für Pflegekräfte das Pflegepersonal weiter unter Druck gesetzt hat, positionieren sich LINKE Kreisrät_innen in Bayern ebenso wie der Bayerische Landespflegerat ganz klar gegen eine Impfpflicht.
Wir wollen in unseren Landkreisen gut funktionierende Krankenhäuser, in denen Pflegekräfte, fair bezahlt, gerne, mit hoher Fachkompetenz und ebenso hoher Würdigung arbeiten können. Die Pflegekräfte sind bereits mit jahrelanger Nachtarbeit im Schichtdienst, schlechter Bezahlung und den aktuellen Bedingungen unter Corona mehr als genug belastet. Der psychische und moralische Druck, unter dem derzeit viele zusätzlich leiden, ist unzumutbar. Für viele wäre ein Impfzwang ein weiterer Grund, den Beruf zu verlassen und es besteht die Gefahr, dass sich der Notstand dadurch weiter verschärft.
Die Kreisrät_innen sehen in der Covid-Impfung einen wichtigen Baustein zur Überwindung der Pandemie. Deshalb unterstützen sie den bevorzugten Zugang zu Aufklärung und Impfstoffen für medizinisches Personal vollumfänglich.

Skepsis und Angst kennt jeder. Allen Bürger_innen ist es erlaubt vorsichtig und abwartend zu sein. Angst und Skepsis beseitigt man nicht mit Zwang, sondern mit Aufklärung und positiven Erfahrungen. Unnötiger Zwang stiftet Unruhe und spaltet die Gesellschaft!
Aus Freude, Leidenschaft, Engagement und Liebe zu ihrer Berufung nehmen Pflegekräfte teils schlechte Arbeitsbedingungen, Personalunterbesetzung, viel Überstunden in Kauf und geben menschenmögliches für ihre Patient_innen, aber daraus zu folgern sie möchten auf die Selbstbestimmung über ihren Körper verzichten, ist eindeutig zu viel.
Eine Impfung dient mehr dem Eigenschutz und weniger dem Fremdschutz und bleibt dennoch ein Thema, über das jeder Mensch individuell, frei und selbstbestimmt entscheiden soll.
Einschränkungen für das Berufsleben oder das öffentliche Leben für Ungeimpfte kommen einer Impfpflicht gleich und sind abzulehnen.
Gebt allen die noch nicht überzeugt sind und noch etwas abwarten wollen die Zeit um frei und ohne Zwang zu entscheiden.

  • Marlene Ottinger, Kreisrätin aus Ebersberg
  • Dr. Guido Hoyer, Kreisrat aus Freising
  • Albert Schindlbeck, Kreisrat aus Freising
  • Rolf Walther Kreisrat, aus Garmisch-Partenkirchen
  • Sebastian Englich, Kreisrat aus Bad Tölz-Wolfratshausen
  • Peter Maier, Kreisrat aus Weilheim-Schongau
  • Florian Baum, Kreisrat aus Erding
  • Andreas Neubauer, Kreisrat aus Starnberg
  • Markus Pflüger, Kreisrat aus Eichstätt
  • Manfred Seel, Kreisrat aus Donau-Ries
  • Michael Beuckert, Kreisrat aus Ansbach
  • Joseph Höpfner, Kreisrat aus Bamberg
Simone Ketterl

Aufstellungsversammlung Direktkandidat/in für den Wahlkreis 224 Starnberg – Landsberg am Lech

Die Nominierung einer Direktkandidatin/eines Direktkandidaten im Wahlkreis 224 Starnberg – Landsberg am Lech für die Wahl zum 20. Deutschen Bundestag findet statt am:

Samstag, 6. März 2021

Beginn: 16 Uhr

Schlossberghalle – Kleiner Saal

Vogelanger 2

82319 Starnberg

 

Vorläufige Tagesordnung

1. Konstituierung der Versammlung

      Wahl der Versammlungsleitung / Wahl eines/r Schriftführers/in / Wahl der Mandatsprüfungs- und Wahlkommission

2. Klärung der Wahlmodalitäten

3. Aufstellung des/r Direktkandidat/in für den Bundestagswahlkreis 224

     - Bekanntgabe der Kandidaturen

     - Abschluss der Liste der Kandidatinnen und Kandidaten

     - Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten

     - Anfragen an die Kandidatinnen und Kandidaten

     - Durchführung der Wahl

4. Nominierung einer Vertrauensperson für den Wahlvorschlag sowie einer Stellvertretung

5. Sonstiges

Für die Aufstellungsversammlung gilt das verpflichtende Hygienekonzept

  • mindestens 1,5m Abstand zwischen den Teilnehmer/innen
  • Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske innerhalb der Halle
  • Handhygiene und -desinfektion
  • Liste der Teilnehmer/innen

 

 

Rolf Podlewski

Erich Utz ist Direktkandidat zur Bundestagswahl 2021

Wahlkreis 223 Bad-Tölz - Wolfratshausen / Miesbach

Erich Utz ist Direktkandidat zur Bundestagswahl 2021 für den Wahlkreis 223 Bad-Tölz - Wolfratshausen / Miesbach

Die heutige Aufstellungsversammlung in Rottach-Egern hat Erich Utz als Direktkandidaten im Wahlkreis 223, die Landkreise Bad Tölz – Wolfratshausen und Miesbach, für die Bundestagswahl am 26.9.2021 aufgestellt.

Erich Utz ist Jurist, Immobilienfachwirt, Coach, Mediator und Dozent in der Erwachsenenbildung

Als Immobilienfachwirt ist er kompetent wenn es um Fragen des Wohnens geht, als Gewerkschaftssekretär, stellvertretender Vorsitzender des Fachbereichs 5 (Bildung, Wissenschaft und Forschung) von verdi hat er sich seit Langem für die Belange der Erwerbstätigen eingesetzt. In diesem Umfeld berät er auch abhängig Beschäftigte. Ebenso ist er Hartz-IV-Berater, berät Klienten bei Antragstellung und Durchsetzung von Ansprüchen und begleitet diese auch bei Bedarf zum Jobcenter, um ihnen als Beistand zu ihrem Recht zu verhelfen.

Überdies arbeitet er als Mediator und Dozent in der Erwachsenenbildung.

Erich Utz ist  Vorstandsmitglied beim kath. Sozialverband KKV-Hansa (Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung) in München.

Rolf Podlewski

Der Kreisverband Oberland DIE LINKE hat seinen neuen Vorstand gewählt

Der Kreisverband Oberland DIE LINKE hat am 06.02.2021 im Tagungs- und Kulturzentrum Murnau in einer Präsenzveranstaltung unter strikter Einhaltung der geltenden Vorschriften zum Infektionsschutz turnusgemäß seinen neuen Vorstand gewählt. Der neue Vorstand setzt sich zusammen aus:

(im Bild von links nach rechts)

Elisabeth (Elli) Osiander, Beisitzerin, Altenpflegerin in einem Caritas Altenheim, Fördermitglied im bayrischen Flüchtlingsrat und in der Gewerkschaft verdi.

Rolf Walther, Kreissprecher, Dipl. Ingenieur (FH), Dipl. Kaufmann, Gewerkschaftssekretär von 1978 bis 1994, Geschäftsführer einer Regionalen Entwicklungsgesellschaft in Dessau, seit 2010 Ingenieurbüro für Photovoltaik.

Simone Ketterl, Kreissprecherin, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Journalistin.

Angela Sterr, Beisitzerin, Einzelhandelskauffrau in den Bereichen Einzelhandel/Verkauf, Gastronomie, Hauswirtschaftshilfe und Altenpflege, Mitglied der Kolpingsfamilie Miesbach, Mitglied im VDK

Rolf Podlewski, Kreisschatzmeister, Handelsfachwirt, seit 1996 bis 2018 Unternehmensberater für Energieversorger, Einsätze weltweit
 

Rolf Podlewski

Rolf Walther ist Direktkandidat zur Bundestagswahl 2021

Unser verdienter Genosse Rolf Walther wurde am 28.01.2021 bei der Aufstellungsversammlung EINSTIMMIG zum Direktkandidaten für den Wahlkreis 226 (Garmisch-Partenkirchen / Weilheim-Schongau) gewählt.

Rolf Walther ist bereits für DIE LINKE im Kreistag Garmisch-Partenkirchen tätig und hat sich durch eine Vielzahl gelungener Aktionen einen sehr guten Ruf erworben.

Natürlich werden ihm die Genossinnen und Genossen im Wahlkampf mit voller Kraft zur Seite stehen.

Ingolf Wunderlich

Aktionstag für Abrüstung und neue Entspannungspolitik am 5.12

Aktionstag für Abrüstung und neue Entspannungspolitik am 5.12

Auf der Kundgebung auf dem Münchener Marienplatz waren die Bayerischen Linken deutlich präsent. Wir zeigten Flagge: Vor allem Münchener GenossInnen mit unserem Landessprecher Ates Günpinar, aber auch drei Landsberger und ein Starnberger Genosse - trotz Maske und Abstand auch Gelegenheit zum Austausch in Vorbereitung auf kommende Aufgaben 2021.

Ingolf Wunderlich,

Landsberg a. Lech

https://abruesten.jetzt/2020/12/presseinformation-zum-bundesweiten-aktionstag-abruestung-und-neue-entspannungspolitik/

Bund Naturschutz Bad Tölz

Offener Brief "Landwirtschaft und Naturschutz in unserer Region" des Bund Naturschutz

Am 10.07.2020 um 17:12 schrieb bad-toelz@bund-naturschutz.de:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir können uns durchaus als privilegiert bezeichnen, wir leben in einer der schönsten Gegenden Deutschlands. Einem Landstrich, ausgezeichnet durch einmalige Naturschönheiten, Wälder, Wiesen, Berge und Seen. Diese Landschaft ist aber auch das Produkt jahrhundertelanger landwirtschaftlicher Pflege, eine Kulturlandschaft, gestaltet zur Erzeugung hochwertiger Lebensmittel, aufgrund ihrer Vielfalt aber auch geschätzt von Erholungssuchenden.

Über lange Zeit prägten vor allem kleine und mittelständische landwirtschaftliche Betriebe das Landschaftsbild, kleinteilige und abwechslungsreiche Strukturen bestimmten das Erscheinungsbild. 

Mittlerweile unterzieht sich jedoch die Landwirtschaft auch in unserer Region einem Wandel, deren vorrangigste Ziele in einer Produktivitäts- und Ertragssteigerung liegen. Unter dem Diktat einer EU-Agrarpolitik und dem Motto „Wachsen oder Weichen“ verändert sich auch bei uns das Bild der bäuerlichen Betriebe und damit jenes der Landschaft und dies nicht zu ihrem Besten. Die Betriebe verlagern aufgrund rechtlicher Bestimmungen und ihrer schieren Größe ihren Standort außerhalb der Dörfer, in die freie Landschaft. Hohe Viehbestände verlangen eine intensive, bis zu 8-malige Mähnutzung und Düngung, arten- und blütenreiche Wiesen werden von artenarmen aber nährstoffreichen Grasland verdrängt. Böden werden durch den Einsatz schwerer Maschinen verdichtet und Grundwasser durch hohen Nitrateintrag belastet. Feldraine und Hecken als wichtige Lebensräume für zahlreiche Tierarten, haben in der maschinenangepassten Landschaft keine Daseinsberechtigung.                                                                                                                                                                                                                                           

Diese Entwicklung ist nicht das Ergebnis der Willkür der Landwirte, vielmehr liegt die Verantwortung hierfür bei den großen Agrarkonzernen und entsprechender Lobbyarbeit bei den für die Mittelzuweisungen verantwortlichen politischen Organen innerhalb der EU und auf Bundesebene.

Es wäre jedoch falsch, alle Verantwortung für diese besorgniserregende Entwicklung nur außerhalb unseres Einflussbereichs zu suchen. Als Verbraucher tragen wir mit unserem Einkaufsverhalten in entscheidendem Maße dazu bei, wenn Lebensmittel nicht mehr den Wert besitzen, der ihnen zusteht. Eine Entscheidung für regional und biologisch erzeugte Lebensmittel stärkt die heimischen Landwirte. Bei entsprechender Nachfrage, auch von Kantinen und Gaststätten, können hieraus auch Erzeugergemeinschaften entstehen, welche Landwirten eine Perspektive jenseits des Intensivierungsdrucks bieten.

Mit beiliegendem Brief wollen wir - eine Gemeinschaft aus verschiedenen Verbänden, Organisationen und Landwirten - an alle politisch Verantwortlichen appellieren, den anhaltenden Trend der starken Intensivierung der Landwirtschaft in unserer Region nicht tatenlos hinzunehmen. Bei ungebremster Fortsetzung dieser Entwicklung sind zahlreiche Existenzen kleiner und mittlerer landwirtschaftlicher Betriebe gefährdet, zudem steht der Fortbestand unserer über Jahrhunderte geprägten einmaligen Landschaft auf dem Spiel.   

 

Mit freundlichen Grüßen

Ingrid Busch-Merz, Bund Naturschutz Ortsgruppe Benediktbeuern-Bichl

P. Karl Geißinger, Zentrum für Umwelt und Kultur Benediktbeuern e. V.

Elisabeth Pleyl, Gebietsbetreuung Isar-Loisach-Moore

Axel und Bettina Kelm, Wiesenbrüterberater, Loisach-Kochelsee-Moore

Friedl Krönauer, Bund Naturschutz Kreisgruppe Bad Tölz-Wolfratshausen

Walter Wintersberger, Landesbund für Vogelschutz Kreisgruppe Bad Tölz-Wolfratshausen

Heiner Schwab, Zivilcourage Bad Tölz-Wolfratshausen

Walter Mauk, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL)

Beatrix und Konrad Bauer, Goaßbauern Eurasburg

Christian Schneeweiß, ÖDP

Aktuelles aus dem Kreisverband

Nächste Termine

Keine Nachrichten verfügbar.

Rolf Podlewski

Aufstellungs - versammlungen

für die Bundestagswahl 2021

Aufstellungsversammlung Direktkandidat/in für den Wahlkreis 224 Starnberg – Landsberg am Lech

Die Nominierung einer Direktkandidatin/eines Direktkandidaten im Wahlkreis 224 Starnberg – Landsberg am Lech für die Wahl zum 20. Deutschen Bundestag findet statt am:

Samstag, 6. März 2021

Beginn: 16 Uhr

Schlossberghalle – Kleiner Saal

Vogelanger 2

82319 Starnberg

Die Aufstellungsversammlungen für den  Wahlkreis 223 Bad-Tölz Wolfratshausen / Miesbach und 226 Garmisch-Partenkirchen / Weilheim-Schongau haben bereits stattgefunden.

Im Wahlkreis 223 Bad-Tölz Wolfratshausen / Miesbach ist Erich Utz als Direktkandidat der LINKEN nominiert worden.

Im Wahlkreis 226 Garmisch-Partenkirchen / Weilheim-Schongau ist Rolf Walther als Direktkandidat der LINKEN nominiert worden.

Näheres bei "aus den Landkreisen"