Wieder eine Demonstration gegen eine Müllverbrennung in Altenstadt!
Keine Müllverbrennung in Altenstadt!
Mit großem Tamtam, ja richtig, mit großem Tamtam einer Trommelgruppe marschierten zwischen 300 bis 400 Menschen zum Heizkraftwerk Altenstadt um gegen eine Nutzungsänderung der Anlage zu demonstrieren. Wegen der Corona-Auflagen mussten Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden. War dies schon ein Vorgeschmack auf die Zukunft? Gehen die Pläne des Kraftwerkbetreibers durch, müssen dann künftig Gasmasken getragen werden?
Von Trommelwirbel, Ratschen, Klatschen, Trillerpfeifen, Fahrrad- und Kuhglocken begleitet brachten Hans Schütz (Aktionsgemeinschaft), Falk Sluytermann (Bürgermeister Stadt Schongau), Bürgermeister Josef Schuster (Gemeinde Burggen) Wolfgang Taffertshofer (stellvertretender Landrat, BfL), Katharina von Platen (Kreisverband Grüne), Walter Popp (SPD Schongau), Markus Keller (Bund Naturschutz), Markus Zimmermann (Jusos), Franz Ressle Biobauer), Josef Metzger (Das bessere Müllkonzept) Renate Müller (Aktionsgemeinschaft) jede Menge Argumente gegen eine Nutzungsänderung im Nichtöffentlichen und beschleunigten Verfahren. In Zeiten von Ökologie und Klimawandel ist es jetzt schon unsinnig eine Anlage mit einem Wirkungsgrad von ca. einem Drittel zu betreiben und zwei Drittel der Energie in die Luft zu blasen oder damit den Lech aufzuheizen. Künftig sollen noch bis zu 50% sogenannte Ersatzbrennstoffe wie z.B. Teppichreste, Textilien, diverse Kunststoffe etc. verbrannt werden. Da der Landkreis ein gut funktionierendes Verwertungssystem für die sekundären Rohstoffe hat ist eine „Müllverbrennungsanlage“ völlig unnötig. Feuer hat meist Hunger und könnte so zu weiteren Nutzungsänderungen und/oder Mülltourismus führen.
Da es vielen gewaltig stinkt, dürften weitere Aktionen folgen um diesem intransparenten, ignoranten Vorgehen das Werk zu legen.
https://www.uip-online.de/category/heizkraftwerk_altenstadt/







