Martin Neuner übernimmt Kreistagsmandat für Die Linke im Landkreis Garmisch-Partenkirchen
Nachdem Rolf Walther unerwartet aus persönlichen Gründen aus dem Kreistag ausgeschieden ist, übernimmt Martin Neuner im Juli das Kreistagsmandat, das die Linke 2020 errungen hatte, und wird es bis zum Ende der Legislaturperiode im Frühjahr 2026 halten. Neuner hatte bei der Kommunalwahl 2020 die zweitmeisten Stimmen auf der Liste der Linken nach Walther erhalten und rückt dementsprechend nach.
Die Linke hatte das Mandat verloren als Rolf Walther 2025 zum BSW wechselte. Der Kreisverband Oberland, dessen Sprecher Neuner ist, und die Basisgruppe im Landkreis Garmisch-Partenkirchen bereiten aktuell die Antritte bei der Kommunalwahl 2026 vor. Der Kreistag hat dabei Priorität. Julia Goschenhofer, Sprecherin der Basisgruppe im Landkreis Garmisch-Partenkirchen, dazu: „Wir freuen uns, dass das Mandat wieder bei uns ist. Mit Martin Neuner als Kreisrat sind wir eine präsente und verlässliche linke Opposition im Landkreis. Er wird die sozialen und ökologischen Themen, für welche die Linke 2020 gewählt wurde, würdig und durchdacht vertreten.“
Im verbleibenden halben Jahr möchte Neuner zuallererst die bereits von Rolf Walther gesetzten Themen weiterhin begleiten, insbesondere das Sozialticket für die RVO-Busse. Gleichzeitig gilt es, den MVV-Beitritt konstruktiv zu begleiten, Neuner: „Es ist wichtig, dass der MVV Beitritt unseren Tarif Flickenteppich löst und gleichzeitig keine neuen Hürden im grenzüberschreitenden Verkehr nach Tirol einführt.“ Deshalb setzt sich Martin Neuner und auch die Linke generell in der Kommunalwahl 2026 für eine Anerkennung von Tiroler Tickets im Isar-, Loisach- und Ammertal, eine Anerkennung der MVV-Tarife im Außerfern und im Seefelder Becken ein, sowie mittelfristig für einen Verkauf von durchgängigen Tickets in den Apps des VVT und des MVV ein. Das Herausnehmen einzelner öffentlicher Verkehre aus den Tarifen, wie der Zugspitzbahn-Talstrecke, lehnt die Linke konsequent ab.
Neuner ist bewusst, dass in der verbleibenden Legislatur nicht viel Zeit bleibt, er wird aber versuchen, wo es geht, einen Unterschied zu machen und eine gute Vorbereitung für die nächsten Linken Kreisräte zu leisten.
Martin Neuner dankt im Namen des Kreisverbands Rolf Walther für seine äußerst engagierte Arbeit im Kreistag.

