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Eröffnung des neuen Bürgerbüros in Geretsried

Am 9.März eröffnete MdB Andreas Wagner sein Bürgerbüro für den Wahlkreis Bad Tölz- Wolfratshausen in Geretsried

Als Redner zur Eröffnung war eingeladen Sabine Leidig MdB, Beauftragte für soziale Bewegungen und Mitglied des Fraktionsvorstandes

Für die musikalische Begleitung der Eröffnungsfeier sorgte Liedermacher Sepp Raith mit seinen pikant bissigen Texten und Liedern die sehr viel Beifall erhielten.

Andreas Wagner konnte zur Eröffung zahlreiche Bürger sowie Ratsmitglieder begrüssen darunter auch der erste Bürgermeister Michael Müller (CSU).

In seiner Ansprache wünschte Bürgermeister Müller, Andreas Wagner und seinem Team viel Erfolg bei der bevorstehenden Arbeit. Er verband dies auch mit dem Wunsch zu einer engen Kooperation mit dem, dem Stadtrat und ihm als Bürgermeister damit er auch den kommunalen Problemen verbunden bleibt und sie nicht aus dem Blick verliert.Dies wurde von Andreas Wagner umgehend zugesichert und er bot regelmässige Gespräche zu anstehenden Problemen an.

Sabine Leidig kritisierte in Ihrem Vortrag zur Verkehrspolitik, als ehemalige Sprecherin des Verkehrsausschuss im Bundestags ausgiebig die Fehlleistungen vergangener Regierungen, insbesondere die von Lobbyisten geprägte Verkehrspolitik CSU-geführter Ministerien.

Sie verlangte eine grundlegende Umorientierung in der Verkehrspolitik. Hin zu einem sinnvollen ÖPNV und einem Güterverkehr, der wenn schon nicht von der Strasse geholt, so doch wenigstens mit E-Technik betriebenen (Oberleitung oder E-Antrieb) ausgerüsteten Transportsystemen.

Im Rahmen der Eröffnungsfeier dankte Kreisschatzmeisterin Gilberte Lebien-Schachner im Namen des Kreisvorstandes Andreas Wagner für die geleistete Arbeit.


Das Informationsblatt der Umweltinitiative Pfaffenwinkel e.V. zeigt die umweltschonende Variante der Ortsumgehung Huglfing/Oberhausen auf bestehenden Trassen.

9.2.2017

Ortsumgehung Huglfing B472, ortsfern auf bestehenden Trassen


Die Kreisversammlung Oberland hat folgende Stellungnahme einstimmig beschlossen:

DIE LINKE im Kreisverband Oberland unterstützt den Antrag der Umwelt-initiative Pfaffenwinkel e.V. den Fern-Schwerlastverkehr und den Urlaubs-fernverkehr im Ort Huglfing drastisch zu reduzieren, mittels Umstellung von Wegweisern und anderen Verkehrszeichen, Navi- und Routenplanern. Umstufungen von Kreis- und Staatsstraßen sind dazu erforderlich.

Eine fast 4 km lange neue Trasse am Ortsrand Huglfing lehnen wir aus Umweltgründen ab. Sie ist umweltfeindlich und weder nachhaltig noch zielführend.

Begründung:

- Huglfing ist der einzige Ort an der B472, der seit 1980, anstatt der damals geplanten Quer-alpenautobahn, noch immer auf eine Ortsumgehung wartet. Dabei teilt die B472 den Ort mittendurch. Es gibt viele Anlieger, die der Schwerlastverkehr gesundheitlich massiv belastet.

- Die Gemeinde Huglfing beantragte mehrmals – am 11.12.1992, 17.8.1993 und 8.3.1996 – die vordringliche Aufnahme einer Umgehungsstraße der B472 in den nächsten Bundesverkehrswegeplan (BVWP) bzw. in den Bedarfsplan des Bundes-fernstraßenausbaugesetzes.

- Ein Antrag der Umweltinitiative Pfaffenwinkel e.V. vom 10.12.2012 ging an die Oberste Baubehörde in Bayern. Schreiben der UIP vom 24.5.2015 an den Bundesverkehrsminister, der eine Bürgerbeteiligung versprochen hatte.

- Verschiedene Bürgerinitiativen haben zwischen 1997 und 2014 etwa 1.500 (in Worten: eintausendundfünfhundert) Unterschriften gesammelt und eine Petition an den bayerischen Landtag eingebracht, bei dem eine umfassende Prüfung zugesagt wurde.

- Minister Dobrindt behauptet, seine Heimat zu kennen, deswegen habe er die o.g. Umgehung für den weiteren Bedarf (nach 2030) im Bundesverkehrswegeplan vorgesehen. Er kennt seine Heimat nicht, denn dann wüsste er, dass zwischen der Abzweigung der B472 von der B2 bei Huglfing bis zur Anschlussstelle Peißenberg-Ost nicht gefahrlos überholt werden kann auf einer Strecke von 10 km, bedingt durch die Ortsdurchfahrt Huglfing (50 km/h), die  kurvenreiche, unübersichtliche  Strecken-führung, sowie Geschwindigkeitsbegrenzungen von 80-, 70- und 60 km/h. Hinzu kommt, dass zwischen Oberhausen, Ortsteil Thalhausen und der Ammer-brücke die Straße nicht ausbaufähig ist wegen der Ammerschlucht auf der einen und der Bahnstrecke auf der anderen Seite.

- Bei der vorgeschlagenen ortsfernen Umgehung müssten Tieferlegungen der Trasse bei Etting und evtl. bei Längenlaich erfolgen, sowie eine bessere Anbindung an die St2057/ 2058 durch verkehrsgesteuerte Ampeln oder einer zusätzlichen Einschleifspur. In Oderding sollte neben einer Einschleifspur auch der Lärm- und Hochwasserschutz an der Ammer verbessert werden. Diese genannten Maßnahmen sind ohnehin erforderlich.

- Ein wichtiger Punkt für die ortsferne Streckenführung der Umgehung ist der stark frequentierte Schienenverkehr der Bahnstrecke München-Innsbruck, die die derzeitige B472 zwischen Huglfing und Oberhausen mit beschranktem Übergang quert. Die ortsferne vorgeschlagene Umgehung führt über eine Brücke der Bahnstrecke.

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