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Die auf dieser Homepage dokumentierten Texte dürften beispielhaft sein, wie ein Teil unserer politischen Gegner in nächster Zeit mit uns umzugehen gedenkt. Es werden nicht unsere konkreten Forderungen kritisiert sondern man faucht uns böse das Wort „Kommunisten“ entgegen.
Für sie bietet sich diese Vorgehensweise geradezu an. Hat doch der östliche Teil der neuen Partei seine Wurzeln in der ehemaligen Staatspartei der DDR. Dabei läßt man einfach unter den Tisch fallen was sich in den letzten 20 Jahren im Denken ihrer Mitglieder alles verändert hat.
Das in der neuen Partei auch bekennende Kommunisten wie die Europaabgeordnete Sahra Wagenknecht aktiv sind, lädt natürlich ebenfalls zum oben beschriebenen Verhalten ein. Dazu ist zu sagen, daß Kommunisten ein integraler Bestandteil der neuen Partei DIE LINKE sind. Die Partei DIE LINKE ist aber keine Kommunistische Partei! Ihre Mitglieder kommen aus den unterschiedlichsten politischen Traditionen in denen die soziale Gerechtigkeit einen wichtigen Platz einnimmt. Sie eint der Wille sich im Rahmen der demokratischen Ordnung dieses Landes gegen Sozialabbau, gegen die Umverteilung von unten nach oben, gegen die Privatisierung der Einrichtungen zur Daseinsvorsorge und gegen die Verwendung  Deutscher Soldaten im Ausland Einzusetzen.
Es gehört zur guten Tradition linker Parteien bei dieser Arbeit auch das Werkzeug der marxistischen Analyse einzusetzen. Als Beispiel findet sich unten der Titel einer etwas älteren Broschüre der SPD. Dort reicht die Ahnentafel der Vertreter des demokratischen Sozialismus bis zu Karl Marx. Leider hat die Führung der SPD diese Traditionen Vergessen und macht seit der Regierung Schröder nur noch eine Politik zugunsten der in dieser Gesellschaft Starken.
Die Gründung der Partei DIE LINKE ist eine Reaktion „von unten“ auf diese Entwicklung. Es ist klar das dies der SPD und andern politischen Gruppierungen nicht gefällt, sie wehrt sich. Unsere Argumente kann sie nicht angehen. Das könnte eine Diskussion auslösen, die die Richtigkeit unserer Positionen erweist. Also greift sie zu den Parolen „Populismus“ und „Sammelbecken alter Kommunisten“.
(vor allem Beckstein und Huber )
Wir wünschen uns für die Zukunft eine inhaltliche Debatte der wir uns mit großer Freude stellen werden.